Dreidimensionale Gestaltung durch radikale Fräsung
Die Idee: stark in die Fläche fräsen – symmetrisch wie asymmetrisch – um die Schichtung des Materials großzügig freizulegen.
Durch präzise CNC- und Handfräsungen entstehen topografische Landschaften, die die innere Struktur des Materials sichtbar machen. So wird nicht nur Oberfläche gestaltet, sondern Tiefe erzeugt.
Das Wiener Designkollektiv rund um Martin Ritt und Designerin Alexandra Spitzer hat dieses Prinzip auf einzigartige Weise interpretiert und daraus skulpturale Hocker entwickelt. Das Ergebnis ist eine völlig neue Perspektive auf Sitzmöbel aus Schichtholz.
Designkollektiv.at
FOTO © Christoph Panzer
Was ist Actionwood?
Actionwood ist ein extrem hart verpresstes Schichtholz aus Birke. Mehrere Lagen werden vollständig farblich durchtränkt und unter hohem Druck laminiert.
Das Resultat:
- Hohe Dichte und Stabilität
- Intensive, durchgehende Farbigkeit
- Markante Linien- und Schichtbilder
- Außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit
Unendliche Gestaltungsmöglichkeiten
Actionwood wird traditionell verwendet für:
- Bogenbau
- Drechselarbeiten
- Messergriffe
- Pistolengriffe & Gewehrschäfte
- Griffschalen
- Handlaufstangen
- Knöpfe
- Kugelschreiber & Penblanks
- Skateboards u.v.m.
Doch das Designkollektiv zeigt: Das Material kann mehr.
Mit dem gefrästen Hocker entsteht eine neue Designkategorie – zwischen Möbel, Skulptur und Materialstudie.
Nachhaltigkeit & Materialinnovation
Actionwood basiert auf Birkenfurnier und nutzt den Werkstoff Holz in verdichteter Form besonders effizient. In Kombination mit innovativer Gestaltung entsteht ein langlebiges Designobjekt mit Charakter.
Die Verbindung aus Materialforschung, präziser Fertigung und experimentellem Design macht diese Hocker zu einem Statement für zeitgenössisches Möbeldesign aus Wien.

